Digitalisierung ist nur ein Werkzeug -Teil 2

Digitalisierung ist nur ein Werkzeug -Teil 2

In meinem Beitrag vom 02.05.21 hatte ich damit begonnen das Thema der „Digitalisierung“ kritisch zu hinterfragen. Heute möchte ich mich mit weiteren Aspekten des überall zu hörenden Rufs nach „DER Digitalisierung“ weiter auseinandersetzen. Wie schon gesagt, gibt es meiner Meinung nach keine Digitalisierung als solche. Es gibt auch nicht nur eine Aufgabe, die damit gelöst werden soll, denn eine Digitalisierung macht nur in ihren konkreten Erscheinungsformen und individuellen Einsatzgebieten Sinn, und zudem nur dann, wenn dabei alle sozialen und ökonomischen Umgestaltungen mitberücksichtigt werden.

Hierzu gehört insbesondere unsere individuelle Art zu leben, denn, da dürfen wir uns nichts vormachen, wir Menschen allein sind für den aktuellen katastrophalen Zustand der Welt insgesamt verantwortlich. Daher müssen wir alle sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft, unseres eigenen persönlichen Lebens und insbesondere auch unseres Konsums prüfen, kritisch überdenken und ggf. radikal ändern.

Es wär sicher ratsamer eher von einer notwendigen gerechten sozial-ökonomisch-ökologischen Transformation zu sprechen. Nur wenn wir diese Bereiche insgesamt beachten, können wir die Risiken verringern, die entstehen, wenn wir Digitalisierungsmöglichkeiten einsetzen, um nur noch mehr und noch billiger zu produzieren und damit auch noch mehr zu konsumieren. Gerade in der Landwirtschaft gibt es nicht wenige Menschen, die die Chance wittern durch Digitalisierungen möglichst vieler Bereiche noch mehr Erträge zu erwirtschaften. Natürlich immer unter dem so tollen Deckmantel einer „nur der Ökologie dienenden Digitalisierung“.

Vollautomatische, digitalisierte Ställe mit bis zu 10.000 Kühen oder 25.000 Schweinen und praktisch kaum noch zahlenmäßig beschränkte Mengen im Geflügelbereich, lassen gedanklich schon die Kassen derer klingeln, die lieber heute als morgen ihre „Zuchtbetriebe der Zukunft“ hinter hohen Mauern quasi geheim und autark betreiben zu können. Ein ebenfalls automatisiertes Schlachtsystem, und schon wird der Traum mancher sonderbaren „Fleischfabrikanten“ Realität.

Aber auch in der Landwirtschaft gibt es solche Phantasien: Kleine Roboter, die 24/7 und ohne Pause das Unkraut jäten. Warum Menschen beschäftigen? Da werden doch Träume einiger Großgrundbesitzer wahr, denn Maschinen haben zudem ja nicht einmal Rechte…und bilden keine Betriebsräte…sind nicht krank und arbeiten ohne sich zu beschweren praktisch 24 Stunden am Tag und 365 Tage die Woche. Und wenn Sie nicht mehr „funktionieren“? Dann entsorgt man sie einfach und besorgt sich neue…

Ich bin der Ansicht, dass ohne eine absolute soziale Gerechtigkeit (national UND international) Digitalisierungsmaßnahmen in nahezu allen Erscheinungsformen bereits mittelbar keinen Erfolg haben können.  

Und überhaupt:

Wer soll sich das alles eigentlich leisten können? Selbst in Deutschland sind wohl nur große land- und viehwirtschaftliche Betriebe in der Lage sich diese Digitalisierungsprozesse zu leisten. Kleinere sind dazu nicht in der Lage. Die Folge: Die großen werden noch mächtiger.

Und wie sollen dann erst ärmere Länder da noch mitkommen, wettbewerbsfähig bleiben oder werden?

Es besteht hier die große Gefahr, dass die reichen Länder die armen noch weiter abhängen werden. Und das ist bei Weitem nicht alles, denn einen Digitalisierungsvorsprung können die armen Länder ab einem gewissen Punkt nicht mehr einholen. Was das im Extremfall bedeuten kann ist wohl klar: Eine drohende Massenfluchten und viele kriegerische Auseinandersetzungen, weltweit.

Es stellt sich daher, ohne damit gleich in einer der Ideologie-Schubladen gedrückt zu werden, die Frage, ob unser derzeitiger Blick auf ein „Wirtschaftswachstum“ überhaupt noch der Realität entsprechen kann.

Im Übrigen spielen hier die Bereiche, die durch Digitalisierungsmaßnahmen ja eigentlich positiv beeinflusst werden sollen, also der Kampf gegen den Klimawandel und das Artensterben, noch einmal mit hinein. Leider wieder zum Nachteil der kleineren Betriebe und der ärmeren Länder.

Nachhaltigkeit wird, wie das unternehmerisch gerade so weit verbreitete Green-Washing lieber als Marketingwerkzeug eingesetzt, statt es auch nur ansatzweise wirklich ökonomisch zu leben.

Zwischenfazit:

Eine Digitalisierung in einzelnen Bereichen, Prozessen oder Verfahren, kann zum Nutzen der Umwelt und der Menschen eingesetzt werden. Oder dazu, die eigenen wirtschaftlichen Interessen weiter in der Vordergrund zu stellen, auf Kosten der Umwelt und der Menschen. Gibt es keine sozial-gerechte Umsetzung, national und international, werden viele der möglichen Maßnahmen dazu führen, das das Gefälle zwischen den reichen und armen Ländern sich noch weiter steigern wird und die armen Länder sogar für immer abgehängt sein werden, denn eine „Nach-Digitalisierung“ ist nicht nur aus finanziellen Hintergründen ab einem gewissen Punkt praktisch unmöglich.

Selbst in Deutschland wird eine „Digitalisierung“ in der Landwirtschaft und der Viehhaltung dazu führen, dass noch mehr kleinere und mittlere Betriebe aufgeben werden müssen. Mit vielen katastrophalen Folgen.  Wo wird es dann nur noch weniger Große geben, denen immer mehr Land gehören wird, das mittlerweile zu einem wichtigen Spekulationsobjekt geworden ist und d8e Preis in einigen Regionen bereits in unerreichbare Höhen getrieben hat.

Da aber u.a. durch die noch immer im Wesentlichen allein an die Größe gebundenen Förderungen der EU dies für viele reine Spekulanten immer interessanter macht, kommen hier weitere Probleme auf uns alle zu: Nur eine Handvoll großer Betriebe (national und international) beherrschten den Markt, besitzen die Böden und haben die Mittel, um die ständigen Investitionen in die Digitalisierungen weiter zu stemmen.

Utopie? Schwarzmalerei? Leider nicht!

Sehen Sie sich die Lebensmittelbranche an, die Saatguthersteller oder die Düngemittelhersteller…ach so: Übrigens genau diese sind an der Digitalisierung der Landwirtschaft am meisten interessiert…und bereits beteiligt.

Aber das werde ich im nächsten Teil besprechen, neben dem Aspekt, was eine Digitalisierung eigentlich für den Energiemarkt und die Umwelt bedeutet und ob wir hier nicht ganz andere Fragen stellen müssen, anstatt wie Ratten dem Flötenspieler hinterherzurennen…Sie wissen, wie die Sage ausgeht. Entscheiden Sie nun selbst, wer die Ratten und wer der Rattenfänger ist…

Die Welt kann sich erholen – die Menschheit nicht! Neuer Bericht des Weltklimarates IPCC

Die Welt kann sich erholen – die Menschheit nicht! Neuer Bericht des Weltklimarates IPCC

Es ist einfach nur ärgerlich: Nahezu täglich werden klare und unmissverständliche Berichte weltweit veröffentlicht, aus denen deutlich wird, dass wir uns bereits mitten in der Klimakatastrophe befinden.

Und was passiert? Nichts!

Nach einer gerade veröffentlichten neuen Einschätzung des Weltklimarates IPCC, wird es bereits bei einer Überschreitung des 1,5 Grad Zieles um 0,5 Grad zu verherrenden und „irreversiblen“ Auswirkungen kommen.

Die Wortwahl ist so eindeutig wie schockierend:

Die Experten sehen die gesamte Menschheit in Gefahr und sprechen dies auch unmissverständlich so aus!

Zudem wird klar gesagt, dass sich die Erde vom Klimawandel erholen können wird (wenn auch nur in sehr vielen Jahrhunderten oder Jahrtausenden) die Menschheit aber wohl nicht!

Bei einer Erhöhung um 2 Grad sehen sie so z.B. 420 Mio Menschen weltweit einem zusätzlichen Risiko von extremen Hitzewellen bedroht und bis 2050 sehen sie 8 – 80 Mio Menschen einem echten Hungerrisiko ausgesetzt. Die prognostizierten Auswirkungen sind also enorm und wir sind bereits bei einer Erwärmung von 1,1 Grad angekommen UND nach den aktuellen Prognosen steuern wir sogar auf eine Erwärmung von 3 Grad zu!

Jeder (!) Mensch muss handeln und wir alle müssen SOFORT unsere gesamten Lebensweisen überprüfen und sehr viele davon ändern. Zum Teil sicherlich viel stärker, als es uns lieb sein wird oder wir es uns heute überhaupt vorstellen können. Dies betrifft insbesondere u.a. unseren gesamten Konsum und unsere Ernährung.

Der ganze Bericht wird leider erst im Februar 2022 veröffentlicht.

Im Oktober diess Jahres werden der UN-Biodiversitätsgipfel und im November die UN-Klimakonferenz stattfinden. Bei beiden, werden diese Ergebnisse sicherlich wieder im Vordergund stehen.

Eine gute Übersicht bietet der Bericht auf tagesschau.de:

https://www.tagesschau.de/ausland/weltklimarat-erderwaermung-bericht-101.html

https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/internationale-klimapolitik/ipcc/

Bundesamt für Bevökerungsschutz hat heute die neue Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 vorgelegt

Bundesamt für Bevökerungsschutz hat heute die neue Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 vorgelegt

Das Bundesamt für Bevökerungsschutz und Katastrophenhilfe hat heute den neuen Bericht und seine daraus resultierenden Leitfragen vorgesetllt. In dem Bericht werden insbesondere die rund 100 Wirkungen des Klimawandels und deren Wechselwirkungen untereinander vorgestellt. Insbesondere die Bereiche der Trinwasserversorgung und der Schutz der sog. kritischesn Infrastrukturen stehen hier im Vordergrund. Der Bevölkerungsschutz muss sich, wie alle, inhaltlich, aber insbesondere auch in Bezug auf seine unmittelbaren und mittelbaren Aufgaben, an die sich stark veränderten Bedingungen anpassen, insbesondere auf die sicher zu erwartenden extremen Wetterereignisse. Nur so kann das Amt seine Hauptaufgaben erfüllen und deren Erfüllung sicherstellen.

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2021/06/klimawirkungs-und-risikoanalyse-2021-fuer-deutschland.html

https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/neue-analyse-zeigt-risiken-der-erderhitzung-fuer

Neue Datenerhebung zu den Umweltauswirkungen des Cloud Computing

Neue Datenerhebung zu den Umweltauswirkungen des Cloud Computing

Alle nutzen die Technik des Cloud Computing. Aber was bedeutet deren Einsatz für die Umwelt? Wie viel Energie wird verbraucht und wie viel Treibhausgase erzeugen wir, wenn wir im homeoffice arbeiten oder Filme streamen? Das Bundesumweltamt legt hierzu im Juni eine neue Studie zum download vor.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse und ob diese insbesondere auch die zahlreichen Rebound Effekte im erforderlichen Maße mit berücksichtigen..

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/green-cloud-computing

Mehrere Umweltschutzorganisationen gewinnen in Den Haag Klage gegen den Ölkonzern Shell – aber Achtung: Die Sensation ist es NOCH nicht.

Mehrere Umweltschutzorganisationen gewinnen in Den Haag Klage gegen den Ölkonzern Shell – aber Achtung: Die Sensation ist es NOCH nicht.

Das Gericht verurteilte Shell in einer weltweit Aufsehen erregenden Entscheidung dazu den Ausstoß von CO2 bis 2030 um 45 Prozent (netto) im Vergleich zum Jahr 2019 zu senken. Des Weiteren urteilten die Richter, dass diese Verpflichtung zu mehr Klimaschutz für alle eigenen Shell-Unternehmen, aber auch für die gesamten Zulieferer und sogar die Endabnehmer verpflichtend sei.

Der Ölkonzern hatte die geltend gemachten Forderungen der Umweltorganisationen (und 17000 Unterstützern) mit den Argument zurückzuweisen versucht, dass er sich schließlich selbst schon zu einem entsprechenden Klimaschutz und geplanten Maßnahmen verpflichtet habe. Genau diese sahen das Gericht aber als zu „wenig konkret und voller Vorbehalte“ an.

Das Urteil ist wegweisend aber noch in Bezug auf seine ganzen Auswirkungen mit ein wenig Vorsicht zu genießen.

Shell hat, wie zu erwarten war, Rechtsmittel eingelegt und daher ist hier noch keine echte „letzte Entscheidung“ gegeben. Es bleibt aber natürlich zu hoffen, dass die Instanzengerichte die erstinstanzliche Entscheidung bestätigen werden. Dann ist es wirklich die Sensation, die gerade überall schon etwas vorschnell kommuniziert wird. Noch ist es zwar bereits ein wegweisendes Urteil, dass aber erst nach seiner Rechtskraft wirklich zu einen gigantischen „Paukenschlag“ werden kann.

Die jetzige Entscheidung hat aber neben der unmittelbaren Kernaussage noch ein paar wirklich interessante Punkte hervorgebracht, die im allgemeinen Jubel gerade etwas unterzugehen drohen:

  1. Erstmalig wurde nicht nur ein Staat (wie die Niederlande übrigens selbst vorn knapp 6 Jahren) zur Einhaltung der Klimaschutzziele und konkreten Handlungen verurteilt, sondern ein privates Unternehmen. Wenn das Urteil so bestätigt wird, kann das tatsächlich zu einer weltweiten Klageflut führen und durch dieses drohende Risiko die Unternehmen unmittelbar zu schnelleren Handlungen zwingen.
  2. Das Gericht hat die von Shell vorgelegten eigenen Klimaschutzmaßnahmen als „zu wenig konkret und voller Vorbehalte“ geradezu vom Tisch geschmettert. DAS ist etwas viel wichtigeres, als viele Leser*innen es vielleicht zunächst vermuten, denn genau dieser Vorwand ist es, der auch zahlreichen Staaten gemacht werden kann. Man muss gar nicht weit schauen, denn die Bundesregierung selbst würde mit ihrem eigenen Maßnahmenkatalog aus dem schnell nachgebesserten Klimaschutzgesetz so wohl ebenfalls im Ergebnis „verlieren“. Allein die angegebenen viel zu langen Zeiträume und z.B. die fehlenden Sanktionen bei Nichteinhaltung, machen viele Regelungen leider wohl nur eher zu reinem Wahlkampfgerede.
  3. Es war wieder (siehe auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gegen das Klimaschutzgesetz) ein Gericht, dass hier im Rahmen eines Urteils gezeigt hat, wie wichtig der Kampf gegen den Klimawandel ist UND das so klarstellt, dass das, was viele Regierungen und private Unternehmen aktuell tun, wohl einfach zu wenig ist. Die Gerichte machen also eigentlich gerade das, was die Politik sich weder traut noch ansatzweise sinnvoll zu konstruieren versucht. Die Kritik allein an den unzureichend bestimmten Maßnahmen im neuen Klimaschutzgesetzt ist ja bekannt.
  4. Wegweisend wäre bei einer Bestätigung des Urteils auch die weitereichende Verpflichtung der Richter*innen, dass das Urteil nicht nur für den Ölkonzern als solchen, sondern auch für dessen Zulieferer und Endabnehmer gelte.

Das Urteil ist unglaublich wichtig, wird es rechtskräftig wird es dann wirklich eine globale Sensation und ein wichtiger Meilenstein beim Kampf gegen den Klimawandel.

Ein Eisberg, größer als Mallorca, ist in der Antarktis vom Eis abgebrochen – oder warum unserer Nachrichten immer seltsamer werden.

Ein Eisberg, größer als Mallorca, ist in der Antarktis vom Eis abgebrochen – oder warum unserer Nachrichten immer seltsamer werden.

Am 20.05 ging es durch alle Onlinemedien: Ein Eisberg mit dem Namen A-76, größer als die spanische Urlaubsinsel Mallorca, hatte sich vom Eis gelöst und treibt nun durch das Weddel-Meer in der Antarktis.

Nun, dass in der Medienlandschaft am Anfang das Bild steht, und nicht mehr das Wort oder gar der Inhalt, ist ja nicht neu. Es verwundert daher nicht, dass das Satellitenbild dieses abgetrennten Eisgiganten allgegenwärtig war. Wird dessen unvorstellbare Größe dann zudem noch im dazugehörigen Text „bildlich“ durch einen Vergleich mit der Größe der Lieblingsinsel der Deutschen weiter „verständlicher“ gemacht, hat man als Autor*in schon gewonnen.

Schade nur, dass die meisten Menschen zwar diesen Teil der Nachricht wahrnehmen und kennen, bei der Frage der Hintergründe aber wahrscheinlich eher passen müssen. Versuchen Sie es selbst und fragen einfach ein paar Freude oder Freundinnen, was sie von dieser Meldung (noch) alles wissen.

Die eigentlichen und wirklich wichtigen Kernaussagen werden kaum beachtet, sind aber von großer Bedeutung: Der extreme Anstieg der weltweiten Temperaturen, besonders auch an den beiden Polen.

In der Arktis z.B. ist dieser offenbar sogar noch schneller vorangeschritten, als es die Wissenschaft befürchtet hatte. Neben den z.B. immer mehr freiwerdenden (und bislang im Eis gebundenen) Schadstoffen in den beiden Eisregionen und dem Ansteigen des Meeresspiegels und der der Flüsse hat ein kleiner werden der Eisflächen weitreichende und viele verschiede Folgen, so z.B., dass u.a. wesentlich weniger Sonnenstrahlung reflektiert wird, was zu einer weiteren Erwärmung führt, die ihrerseits zu einem weiteren Abschmelzen der Eisflächen führt…usw. usw…

Übrigens steigt der Meeresspiegel allein schon wegen der Erhöhung der Temperaturen an. Dieser Effekt wird dann aber durch das schmelzende Eis noch verstärkt.

Schade, dass unsere Medienlandschaft bei Inhalten, die sehr wichtig sind für alle Menschen, mit denselben Werkzeugen arbeitet wie bei einfachen und doch eher wertlosen Boulevardthemen. Die hier bei der Vielzahl der Leser*innen wahrscheinlich im Gedächtnis bleibende Erinnerung ist allein die des eiskalten Mallorca-Pendants, das nun langsam durch die Meere treibt und in vielen Jahren sich wahrscheinlich im wahrsten Sinne aufgelöst haben wird.

Und die Folge? Nun, es geht ja irgendwie auch um… Mallorca…Genau!

Nicht wenige werden sich also noch mehr auf ihren bald „endlich wieder möglichen“ Urlaub auf der Insel freuen. Am besten, man bucht direkt einen Flug…egal, wie viel Eis allein durch diesen einen Hin- und Rückflug zusätzlich vernichtet wird…aber das will gerade ja ohnehin keiner hören, insbesondere nicht, wenn doch die Kanzlerkandidatin der Grünen gerade, und schon sind wir im nächsten Bild, sogar die Billigflüge nach…klar „Mallorca“ offen kritisiert hat…

Aber was wollte ich eigentlich noch mal sagen?…